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Entstehung Elbersdorfs

Die Entstehung Elbersdorfs ist in Dunkel gehüllt, die Ersterwähnung erfolgte im Jahre 1220 in einer Deutschordensurkunde als „Elberichstorp“. Unser Dorf war mindestens sechs Jahrhunderte hindurch ein „Adelsdorf“.

  • Beginn der Besiedelung durch Anlage des Gutshofes durch die „Herren von Elbersdorf“.
  • 1394 Erwähnung einer eigenen Pfarrei. Die meisten Teile des Mauerwerks der Kirche stammen aus dem 13. und 14. Jahrhundert Umbau zur heutigen Gestalt im 18. Jahrhundert.
  • Um 1400 bis 1608 Besitz durch die „Herren von Bischofferode“.
  • Bis 1768 „Herren von Boyneburg“ in Elbersdorf und Kaltenbach, gefolgt von denen „von Lindau“.
  • 1831 erhielt Oberst Karl Müldner von Mülnheim, Kurhessischer Kriegsminister, den Besitz .
  • 1834 Aufgabe der „Dienstbarkeit“ der Einwohner gegenüber den Herren des Gutes. Bis dahin waren sie verpflichtet, mindestens einen Tag im Jahr unentgeltlich auf dem Gut zu arbeiten.
  • 1856 Schulneubau neben der Kirche.
  • 1879 Aufnahme des adeligen Besitzes in den Ortsverband Elbersdorf.
  • 1896 erste Petroleum-Straßenlampen.
  • 1923 Einwohnerzahl: 565.
  • 1926 Erwerb des Gutes durch den Kreis Melsungen.
  • 1938 Elbersdorf lehnt Eingemeindung nach Spangenberg ab.
  • 1939 Einwohnerzahl: 604.
  • Im 2. Weltkrieg diente der Gutshof als Lager für gefangene englische Offiziere.
  • Nach dem letzten Krieg wurde Elbersdorf wieder selbstständige Gemeinde. Am Rande des neuen Wirtschaftsraumes liegend profitierte es allmählich vom „Wirtschaftswunder“ der 50er Jahre. Eine Eschweger pharmazeutische Firma errichtet im Gutshof eine Großhandlung, die bis heute ca. 100 Arbeitsplätze bietet. 1955 konnte die neue Schule eingeweiht werden, heute Dorfgemeinschaftshaus. 1968 verschwand die berüchtigte Gefahrenstelle am Dorfeingang zwischen Knorrenberg und Schlossberg. Zur gleichen Zeit wurde das Kreisgut abgerissen, ein wunderschöner Fachwerkbau verschwand einfach von der Bildfläche, Undenkbar, dass Gleiches heute noch einmal passieren könnte. 1972 ging im Zuge der Gebietsreform in Hessen die Selbstständigkeit zu Ende, Elbersdorf wurde endgültig nach Spangenberg eingemeindet. Es präsentierte sich als eine Gemeinde, deren Infrastruktur auf beachtlich hohem Niveau stand. Sein letzter Bürgermeister Hartmann Assmann wurde im Dezember des gleichen Jahres zum neuen Bürgermeister der Stadt Spangenberg gewählt.
  • 1976 Umbau der Schule zum DGH.
  • Ende der 70er Jahre Bau von Sportplatz und Sporthaus. Vergrößerung der Friedhofskapelle. Bau der Elbersdorfer Hütte als „Schutzhütte“.
  • 1990 weiterer Ausbau des DGH und 1993 Anbau des Feuerwehr-Gerätehauses.Ausbau der Bühne im DGH über dem Feuerwehrgerätehaus
  • Ab 2003 Erschließung des Neubaugebietes „Auf der Röthe“.
  • 2004 erste Internet-Seite von und für Elbersdorf 2012 Ausbau der „Hauptstraßen“ Steinweg u.Oberer Dorfstraße. Grundlegende Erneuerung der Kanalisation 2013 Fertigstellung der Essestützmauer mit neuem Geländer Die Entwicklung unseres Ortes zeigt, dass der Gemeinschaftsgeist heimatliebender Einwohner ständig zur Verbesserung der Infrastruktur von Elbersdorf beigetragen hat und beiträgt. Wenn der Gemeinschaftssinn in Elbersdorf so lebendig bleibt, können seine nunmehr über 1000 Bürgerinnen und Bürger getrost auf die Zukunft vertrauen.

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